I’m not sure the recent “real name” policy debate (propelled by what google+ and facebook would like to see as their pool of users) is as urgent as internet activists are presenting it. Which doesn’t in the slightest affect my recognizing and fully supporting anyone’s right to define their own identity, or several of them. Therefore it was more by chance that I came across my.nameis.me/, and was surprised by all the wonderful stories told there. You should go over there and read a couple.

In einem Interview der brand eins hat der deutsche Philosoph Byung-Chul Han in Bezug auf Transparenz in der zwischenmenschlichen Kommunikation einen interessanten Gedanken geäußert: für die Mitteilung unserer Absichten ist Geheimnis unabdingbar, weil uns die Zukunft, auf die diese Absichten ausgerichtet sind, selbst verborgen bleibt. Eine totale Offenlegung der Pläne würde die “Berechenbarkeit” des Zeitlichen suggerieren, und uns so letztendlich irreführen.

Es hat mich vor allem gefreut darin eine präzise Ausdrucksweise für meine Überlegungen zum online-offline-Kommunikationsgefälle zu finden. Online findet man es oft leichter sich zu öffnen, genauso wie dass man einem Unbekannten an der Bushaltestelle gegenüber seine Lebensgeschichte erzählen kann – das scheint nun mal die Weise zu sein, wie unser Gehirn auf Anonymität reagiert. Die Transparenz, die uns der Netzbürgerstatus ermöglicht, ist berauschend. Aber Transparenz als Abkürzungsweg in tiefsinnige Gespräche (für diejenigen die es mögen) und/oder freundschaftlichen Umgang (für diejenigen die es wollen) ist irreführend, weil sie suggeriert, ein Mensch würde sich uns sogleich ershliessen, würde man nur genug Informationen über ihn zusammenbekommen. Mit diesen vielen Informationsbrocken vom Lieblingsfilm bis zur Lebensphilosophie vollgestopft, verarbeitet unser Gehirn sie fröhlich als würden sie wie gewöhnlich langsam nacheinander hineintrickeln und lässt so mitunter ein Bild entstehen, das wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat. Es kann mit Transparenz nicht umgehen. Und das spüren wir wenn der online-Gegenüber in der offline-Welt sich plötzlich ganz anders verhält als gedacht.

Germany obviously came out of the war better than we had, in a way, and materially much more successful. And yet the people themselves looked still a bit dazed and they were desperately trying to put the past behind them and become once again a leading European country. I thought people were a little bit confused and slightly dejected, I remember thinking this wasn’t a particularly happy place.

Michael Palin on 1971′s Germany

Both Julia Ioffe’s article on controversial anti-corruption activist Alexey Navalny, and Charles Clover’s article on the ultra-right movement are not the newest pieces of journalism on Russia around, but among the most enlightening to anybody who wants to understand one more angle of these two perpetual problems, nationalism and corruption.

Юлия Иоффе, которая в этом году замечательно освещает предвыборную ситуацию в России в foreign policy, дала интервью slon.ru – много вкусного про различия русской, американской, и британской культур.

Darmstadt. Talk, laugh, dance, make personalized must-see movie lists, leave early. You will always find a bathroom if you ask nicely. Walk home telling Japan-veteran stories. Why is Atlas Shrugged like a holywood movie?.. Sleep. Wake up, there are pancakes with cheese and chocolate for breakfast. It’s not gonna rain, right?, because we are going to the house designed by Friedensreich Hundertwasser – and isn’t it simply beautiful, I like it much better than the one he designed in Vienna. Old lady asking for a light: “Nice weather, don’t you think?” – “I won’t agree, I find it far too hot…” – “But where you come from” – here mustering my asian features – “it must be even hotter!” – “Well, actually… Heidelberg is not at all bad”. G.’s guitar travels with me to Heidelberg for safekeeping. Why are there so many good-looking guys on trains?.. Learning to read a person’s character from their picture.  Fall into bed: tomorrow is another day.

Darmstadt. Overslept: damn antibiotics. Singing my songs to my brother. Arts&crafts market has lots of expensive cute cat-related stuff; resisted the temptation: budgeting software on the iPod helps. Sitting around in the university waiting for the party service to collect the dirty dishes. “Try these coffee sweets! They taste like sperm!”.  Wiesbaden. Jam session. Cats. Singing ‘Minnie the Moocher’ with three guitars and a drum. Finnish lullaby about a dead loved one. Sleep. Sleep. Sleep.

Manchmal, wenn ich so nach 12 Uhr nachts mit dem ICE fahren muss, denke ich mir wäre doch nicht schlecht wenn das Bordpersonal kleine Schockoriegel an die Fahrgäste verteilen würde. Im Fahrpreis wäre es noch drin, und es würde einem wenigstens nicht mehr so kalt vorkommen (verdammte Bahn-Klimaanlagen!).

私の日本語コースの作文。パブロさんはインスピレーションが生まれることをありがとう〜

恋愛結婚

ヨーロッパには、ロマンチック・ラブ・イデオロギーのため恋愛結婚がはじめて18世紀ごろ浸透した。それまでは、結婚は夫婦が互いに助け合う約束であり、恋愛感情不要であり、夫婦は仲間と同じようなことであった。しかし、18世紀に新しい思想はロマン主義の影響をうけて浸透した。作家も哲学者もロマンチック・ラブが理想として表現しました。女性も男性も愛するパートナーと一緒に長い人生を過ごしたいという意見があった。恋愛結婚をして、この恋愛感情を一生維持するのは、理想である。ロマンチック・ラブの考え方ではパートナーが一番大事な人だと考える。
しかし、人間は自分の人生の間で人格も興味も変わる可能性がある。長い人生ずっとパートナーに同じ感情を持つことができないかもしれない。もしかしたら、恋愛感情を一生持ち続けた結婚生活を過ごすという理想は、理想のまま終わってしまう。

Was passiert eigentlich wenn Marketingleute dem Phänomen auf die Schliche kommen, dass die heutigen Internetnutzer keine Werbung mehr brauchen (ersetzt durch Suchmaschinen, Empfehlungsservices, oder durch Freunde oder Bekannte geschaffene ‘Werbung’ z.B. im eigenen Facebook-Newsfeed), und dass Werbung es immer weniger schafft, Interesse für das Produkt zu generieren? Wenn wir wirklich auf dem Weg zum möglichst personalisierten Netz sind, werden wir konsequenterweise auch keine Werbung aus ‘anonymer’ Quelle haben wollen. Auch wenn ich gerade auf der Suche nach einem neuen Staubsauger bin, was juckt es mich dass eine mir unbekannte Firma zufälligerweise auf meiner Facebookstartseite ihre Haushaltsgeräte bewirbt? Dann schon eher “4 ihrer Freunde haben dieses Modell gekauft, 2 davon eine gute, 1 eine schlechte Bewertung hinterlassen” – wenn das denn überhaupt möglich wird in einer Zeit, wo wir unsere Aktivitäten im Netz nicht unbedingt alle auf eine einzige Identität zurückgeführt und automatisch verarbeitet sehen wollen. Unnötige oder nicht vertrauenswürdige Inhalte haben sich irgendwann ausgelebt, ausser man kann sie relevant oder interessant erscheinen lassen (wie z.B. durch guerilla marketing). Gibt es bereits gute alternative Geschäftsmodelle für das Netz?

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